Von Büchenau nach Eggenstein und zurück - Abstecher inklusive
Vorgestern Schnee, gestern Regen und heute Abendsonne, mein Birdy und ich.
Der warme Frühlingsnachmittag hatte schon etwas aufgefrischt, als ich mich entschließe, der Sicherheit halber, doch besser das gute alte Windstopperl überzuziehen. Richtung Friedrichstal verlasse ich Büchenau.Es gibt einen Feldweg 3. Kategorie, dessen Schlaglöcher und schlechter Asphalt mich ein paar Kilometer meines Weges begleiten.
Immer wieder bietet sich die Möglichkeit, die B36 nach Karlsruhe zu queren, um auf dem Radweg auf der anderen Seite weiter zu fahren. Nach
wenigen Kilometern führt die B36 rechts Richtung Eggenstein, spätestens hier sollten man auf die rechte Seite wechseln und dem Radweg weiter folgen. Ein kurzer Anstieg und schon muss man wieder über die Hauptstraße fahren, um auf den weiteren Radweg zu kommen. Endlich geschafft, ab jetzt geht es auf einem gut ausgebauten Radweg nach Leopoldshafen. Markantester Wegpunkt ist das Forschungszentrum-Karlsruhe, das ich rechter Hand liegen lasse.Heute ist es wirklich nicht einfach langsam zu fahren. Der Weg lässt forsches Fahren zu und die Musik aus dem iPod lässt mich stramm in die Pedale treten. Hatte ich nicht gesagt es habe aufgefrischt? Bei meinem Fahrstil merke ich kaum etwas davon.
In Leopoldshafen angekommen, fahre ich auf der Hauptstraße in Richtung Rhein - die Rheinfähre ist mein Ziel. Die Straße ist wenig befahren und
außer dem ein oder anderen dumpf grollenden Motorrad, das mich im Tiefflug überholt, bleibe ich alleine. An der Rheinfähre ist, wie man da
an sonnigen Sonntagnachmittagen kennt, sehr viel los. Spaziergänger, Motorradfahrer, Autos, usw. wiedermal macht sich die Wendigkeit meines Radfalters bemerkbar und die erstaunten Blicke sind obligatorisch. Schnell noch eine Foto von meinem Prachtstück (dem Birdy!) und dann
eilig nach Leopoldshafen zurück - Marcus wartet sicher schon.
Gemeinsam fahren wir nach Eggenstein und beratschlagen uns über Verbesserungen bei radfalter.net. Eggenstein war das Ziel meiner Sonntäglichen-Tour und inzwischen steht die Sonne so tief, dass sie auf meinem Heimweg kaum mehr etwas von Ihrer Nachmittags so schön wärmenden Strahlen für mich übrig hat. Also keine Zeit verlieren und schnellen Tritts zurück nach Büchenau.
Ich entschließe mich über die Waldstadt zu fahren und dann den Weg über Blankenloch zu nehmen. Dann wurde es aber doch die Friedrichtaler Allee,eine nicht enden wollende Gerade die mich nach Friedrichstal bringen sollte. Unterwegs allerdings fordert der Weg, die Kälte und mein anstrengendes pedalieren ihren Tribut - mein T-Shirt hat seine wärmende Wirkung gegen ein unangenehm klammes Gefühl eingetauscht, also anhalten und umziehen - warm, trocken und glücklich erreichte ich Büchenau.