| Karlsruher Origami am 19. August 2007 |
|
|
|
|
Die 5. Origami führte uns durch das schöne Karlsruher Umland
11:00 Uhr, Schlossturm Karlsruhe. Auch zur 5. Origami wurden
die neun Radfalter die sich am Schlossplatz trafen mit herrlichem Wetter
belohnt. Diesmal sollte die von Frank geleitete Origami durch das Karlsruher
Umland führen. Nachdem sich alle begrüßt und die neuesten Modifikationen an den
anwesenden Bromptons, Dahons und Birdys begutachtet hatten machten wir uns auf
den Weg. Von Karlsruhe aus fuhren wir auf gut ausgebauten Wald-Radwegen vorbei an Neureut nach Eggenstein und dann weiter nach Leopoldshafen zum Andreasbräu. Der Bräu-Andi braut seit dem 07. Juni 1996 sein eigenes, uriges und unfiltriertes Bier. Die Beliebtheit dieser Privatbrauerei lässt sich nicht nur daran festmachen, dass am Tag der Eröffnung die Gäste so begeistert von dem Bier waren, dass sie alle Vorräte leer tranken und die Brauerei erst einmal für eine Woche wieder schließen musste, sondern auch an den zahlreichen Besuchern, die sich im gemütlichen Biergarten oder im urig eingerichteten Innenraum an Bierspezialitäten und Hausmannskost gütlich tun können. Andreasbräu im Internet: http://www.andreasbraeu.de Gestärkt für die nächsten Kilometer ging es weiter zum Schloss Stutensee. Dabei fuhren wir am Forschungszentrum Karlsruhe vorbei. Das Forschungszentrum Karlsruhe ist eine der größten natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa und wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg gemeinsam getragen. Sein Forschungs- und Entwicklungsprogramm ist eingebettet in die übergeordnete Programmstruktur der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und gliedert sich in die fünf Forschungsbereiche Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien. Das FZK im Internet: http://www.fzk.de Auf unserem Weg durch das Karlsruher Umland Richtung Schloss Stutensee fuhren wir auch noch an Friedrichstal vorbei. In Friedrichstal findet man die kleine aber feine Firma "Schanz-Schleiftechnik". Unscheinbar im Hinterhof des Wohnhauses versteckt, finden hier Handwerk, Industrie aber auch Haushalt und vor allem Messerfans aus aller Welt erstklassig gearbeitete Stahlwaren vom Meister Jürgen Schanz, einem Mitglied der weltweit nur 70 Mitglieder zählenden Deutschen Messermacher Gilde. Jürgen Schanz im Internet: http://www.schanz-messer.de
Unterwegs trafen wir dann noch ein älteres Ehepaar das sich
für unsere "modernen Klappräder" interessierte und dem wir natürlich
gerne Auskunft gaben. Angekommen am Schloss Stutensee fing es dann tatsächlich
kurz zu nieseln an, aber das brachte die Radfalter nicht aus der Ruhe, schnell
noch eine Gruppenfoto und dann weiter nach Weingarten. Der Himmel klarte auf und so führen wir bei Sonnenschein zu Vogelpark in Stutensee-Blankenloch. Die Gaststätte am Vogelpark nutzten wir für die Mittagspause bei frischen Pfifferlingen und anderen Köstlichkeiten. Hier verabschiedeten sich Peter und Steffi - gab es da etwa etwas Wichtigeres als die Origami?? Ausgeruht und bereit für die Abschlussetappe fuhren wir anschließend von Blankenloch über Waldbrücke nach Weingarten. Die ca. 9.600 Einwohner zählende Gemeinde Weingarten (Baden) liegt am Fuße des Kraichgauer Hügellandes zur Rheinebene. Das Wahrzeichen Weingartens ist der 1589 erbaute, weit sichtbare Wartturm. Neben dem Turm prägen die zwei zusammenstehenden Kirchen, die 1823 errichtete Tulla-Brücke, welche in der heutigen Zeit als technisches Baudenkmal anzusehen ist sowie das 1701 mit jahrhundertealtem Balkenwerk wiedererrichtete Walk'sche Fachwerkhaus den Ortsmittelpunkt. Von Weingarten aus führte uns Frank in das Weingartener Moor - dem Rest einer Sumpflandschaft in der Kinzig-Murg-Rinne. Von dort aus ging es wieder in Richtung Karlsruhe und weil er sowieso auf dem Weg lag und das Wetter geradezu verlangte, machten wir einen kurzen Stopp am Grötzinger Baggersee. Frank stieg als erster ins kühle Nass und nachdem Bernd "die Hüllen fallen ließ" und Marcus, unter Kathis bewundernden Blicken, ins Wasser rannte, war der Grötzinger Baggersee um drei Radfalter reicher. Wir anderen waren da verantwortungsbewusster. Zum einen wollten wir den natürlichen Lebensraum von Enten und Kleinstlebewesen nicht stören, zum anderen mussten natürlich die Falträder bewacht werden. Es war uns aber trotzdem eine Freude die Jungs planschen zu sehen... Zum Abschluss ging es über Hagsfeld zurück nach Karlsruhe - einige von uns luftgetrocknet und frisch wie ein Morgen im Frühling - aber mit nicht ganz trockener "(Unter-)Buchse". Am Schloss angekommen ließen wir dann noch das obligatorische Abschlussfoto machen und verabschiedeten uns bis zur nächsten Origami am Kaiserstuhl bei Freiburg - Jan, wir freuen uns schon darauf!! Vielen Dank an alle Radfalter, mit denen wir eine weitere tolle Origami verbracht haben: Peter, Jan, Frank, Bernd, Martin, Markus, Kathi, Steffi
Schöne Grüße PS: Auch für diese Tour wird Marcus noch den GPS-Track (danke Peter!) aufbereiten und bereitstellen, dann könnt Ihr diese schöne Tour jederzeit nachfahren. Zu Favoriten hinzufügen (2) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 938
powered by AkoComment Tweaked |
||||||
| < Zurück | Weiter > |
|---|






